Das nördliche Bergland
Mit nördlichem Bergland bezeichnet man die Bergketten von Guanacaste und Tilarán die durch den Arenal-Stausee getrennt sind, sowie das anschließende Flachland das sich bis zum „Lago de Nicaragua“ ausdehnt.
Die Cordillera Tilarán bildet die Wasserscheide zwischen Atlantik und Pazifik. Am bekanntesten in der Region ist der aktive Vulkan Arenal , der aktivste Vulkan von Mittelamerika, der gerade im Juli 2009 wieder in Aktion getreten ist. Direkt am Vulkan ist der Arenalsee zu finden- ein Stausee, der zur Energiegewinnung genutzt wird. Der Arenalsee ist international als eines der besten Windsurfgebiete anerkannt.
Weniger bekannt, aber dafür umso spannender ist die Nebelwaldregion rund um Monteverde. Monteverde ist ein Naturschutzreservat, das sehr viele unterschiedliche Wanderpfade durch eine wunderschöne Natur bietet. Man sieht unzählige Baum- und Pflanzenarten, die Vielfalt an Fauna ist unübertroffen. Nahe bei Monteverde befindet sich der Ort Santa Elena, ein sehr interessanter Ort als Ausgangspunkt für Naturerkundungen.
Noch weniger bekannt sind der Vulkan Tenorio, der schon lange erloschen ist und zu dessen Füssen man hervorragende Wanderungen unternehmen kann. Der Rio Celeste ist ein himmelfarbener Fluss, der seinen Ursprung am Vulkan Tenorio hat. Wie das Wasser seine blaue Färbung erhält kann man bei einer unserer Touren dorthin erfahren.
Nur wenige Kilometer Luftlinie westlich vom Rio Celeste kommt man in das Feuchtgebiet vom Caño negro und den Rio frio. Hierbei handelt es sich um das wichtigste Feuchtgebiet Costa Ricas, das natürlich entsprechend geschützt ist.
Der rio frio mündet in Nicaragua in den Rio San Juan. Das tut der Rio San Ramon auch, auf dem man auch wunderschöne Bootstouren bis nach Nicaragua unternehmen kann. Tierbeobachtung steht bei beiden Touren im Vordergrund.






